Aus dem Norden zur historischen WM-Medaille

Foto: Henrike Langfeldt

San Lorenzo de El Escorial – Der TSC Wellingsbüttel hat mit einiger personeller Nord-Unterstützung bei der 3vs3‑Weltmeisterschaft 2026 den dritten Platz belegt und damit einen herausragenden internationalen Erfolg erzielt. Die gewonnene Bronzemedaille ist die erste Medaille, die Deutschland im Floorball auf diesem Niveau gewinnen konnte.

Foto: Henrike Langfeldt

Im Turnier selbst entwickelte sich der deutsche Vertreter schnell zu einer der Überraschungsmannschaften. Bereits in der Vorrunde zeigte das Team starke Leistungen und blieb in der Gruppe mit Frankreich, China, Tschechien und Kanada ungeschlagen. Auch in der K.-o.-Phase setzte sich diese Entwicklung fort. Im Achtelfinale gelang ein Sieg gegen Italien und im Viertelfinale setzte man sich gegen Gastgeber Spanien durch.

Erst im Halbfinale folgte gegen den späteren Weltmeister Lettland die erste denkbar knappe Niederlage im Penaltyschießen. Im Spiel um die Bronzemedaille drehte das Team gegen den amtierenden Weltmeister Schweiz einen 0:3 Rückstand in ein spektakulären 7:6 Sieg.

Foto: Henrike Langfeldt

Der Schenefelder Frederic Thiele betonte nach dem Turnier: „Anhand des Ergebnisses sieht man, dass es nicht nur auf individuelle Qualität ankommt, sondern auch darauf, auf und neben dem Feld als Team zu funktionieren, in dem jeder für jeden alles gibt.“

Diese Geschlossenheit war maßgeblich für den Erfolg. Zusätzlich half auch eine überragende Goalie-Leistung von Kilian Meyberg, der ins All-Star-Team des Turniers gewählt wurde.