Nachbericht vom Torwart-Trainingskurs in Preetz Mitte September

Am 14. und 15. September hat unser Torwartkurs in Preetz stattgefunden. Es haben 13 zumeist noch nicht lange im Tor spielende Jungs im Alter von 10 bis 17 Jahren teilgenommen, um zu lernen, was es heißt, ein Goalie zu sein.

Begonnen wurde um 10 Uhr mit einer etwa 2-stündigen Theorieeinheit – hier wurde neben der Ausrüstung sehr detailiert über die Grundlagen, wie die verschiedenen Rutsch-, Ballfang- und Auswurftechniken berichtet. Aber auch die Wichtigkeit der Präsenz eines Goalies während des Spiels wurde angesprochen. Nach einer Mittagspause ging es nun endlich in die Sporthalle, wo nach mehreren Aufwärmübungen auch ein paar Aufwärmspielchen gezeigt wurden.

Danach konnten endlich die Torwartsachen angezogen werden, denn nun ging es darum, die in der Theorie gehörten Techniken in die Praxis umzusetzen. Das ist garnicht so einfach, wie es sich anhört, denn es erfordert eine Menge Kraft und Koordination, die Rutschbewegungen in ihren verschiedenen Ausführungen richtig auszuführen, ohne den Oberkörper vom Spielgeschehen wegzudrehen – und die Hände müssen ja auch immer noch einsatzbereit sein.
Später wurde noch ein Parcours aufgebaut, bei dem an jeder Station in Zweierteams Übungen vertieft werden konnten; hier galt es zu rutschen, zu werfen, zu fangen usw.

Am zweiten Kurstag trafen sich alle Goalies zu einer kurzen Auffrischung der Theorie und einer weiteren Praxiseinheit, bei der am Schluß in einem Testspiel direkt jeder Torwart analysiert und verbessert wurde.

Wir hoffen, dass es allen viel Spaß gemacht hat und vieles von dem Erlernten in der aktuellen Saison umgesetzt werden kann. Ein großes Dankeschön geht nach Preetz für die Bereitstellung der benötigten Räumlichkeiten.

Text und Fotos: Sven Meinhold

Werner-Heisenberg-Gymnasium gewinnt Deutsche Floorball Schulcup-Meisterschaft der Jahrgänge 2006 – 2008

Bereits am 27. Mai fand in Berlin das Floorball Schulcup Bundesfinale statt. Unter den Qualifizierten war in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006-2009 und jünger) die Mannschaft des Werner-Heisenberg-Gymnasiums aus Heide.

Die Heider hatten sich zuvor als unbezwungener Kreis- und Bezirksmeister für das Landesfinale qualifiziert, wo sie sich nach einer starken Vorrudenleistung im Halbfinale gegen Eckernförde und schließlich auch im Finale gegen die ebenfalls ungeschlagene Nordsee-Schule aus Sankt-Peter-Ording durchsetzen konnten. So wurde der Traum der WHG’ler wahr und sie fuhren zum großen Finale nach Berlin, um sich mit den Landesmeistern und 2. Platzierten aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Niedersachen zu messen.

Gleich im ersten Spiel bekamen es die Heider mit dem großen Turnierfavoriten vom Gymnasium St. Augustin aus Grimma (Sachsen) zu tun. Grimma spielte sehr stark auf und gönnte den Heidern in der Anfangsphase keine Pause zum Luftholen. Trotzdem konnten die Heider durch eine starke Abwehrleistung verhindern, dass Grimma mehr als ein Tor erzielte. Im Laufe des Spiels gelang es den Heidern dann sich mehr und mehr zu befreien und dann sogar den Anschlusstreffer zum 1 : 1 zu erzielen, was auch gleichzeitig den Endstand in diesem packenden Spiel bedeutete.

Wie stark die Heider Mannschaft wirklich war, zeigte sich in den weiteren Vorrundenspielen, die alle ungefährdet gewonnen werden konnten. Damit hatten sich die Heider fürs Halbfinale qualifiziert und trafen auf das Verteidigungsstarke Team aus Berlin-Tegel. Anfänglich standen die Berliner gewohnt sicher, doch dann gelang es den WHG’lern das Abwehrbollwerk zu knacken und die Berliner letztlich klar mit 4 : 1 zu besiegen.

Damit war nur noch ein Schritt zu tun, doch dieser würde ein schwerer werden, da auch Grimma ins Finale durchmarschiert war und auch aus der Vorrunde noch eine Rechnung mit den Dithmarschern offen hatte. Doch die Heider standen in der Abwehr wieder sicher und zermürbten so den Gegner. Als die WHG’ler dann sogar durch einen Tempogegenstoß in Führung gingen und dann sogar auf 2 : 0 erhöhten, schien sich da Blatt zu ihren Gunsten zu wenden. Grimma fand jedoch zurück ins Spiel und konnte den Anschlusstreffer erzielen. Jetzt wogte das Spiel hin und her. Zwar gelang es dem Heidern wieder mit zwei Toren in Front gehen, aber Grimma steckte nicht auf und verkürzte zwei Minuten vor Schluss auf 3 : 2. Diese knappe Führung konnten die WHG‘ler aber über die Zeit bringen und vielen sich jubelnd als neuer deutscher Meister in die Arme.

„Ich als Trainer und Betreuer des Teams bin unfassbar stolz auf die Leistung aller Spielerinnen und Spieler!“ sagte Steffen Melsa-Hagge, der selber bei TuRa Meldorf aktiv ist, nach dem Spiel. „Ich verspreche mir schon einen Schub für die Mannschaft. Und eines ist klar, ich würde schon gerne nochmal nach Berlin fahren“.

Da das Werner-Heisenberg-Gymnasium von der guten Jugendarbeit des ABC Wesseln profitiert, ist auch in den nächsten Jahren mit den Heidern zu rechnen.

Text: Dirk Schär

Team des WHG: Ole Keil, Linus Schlotfeldt, Jost Hagelstein, Marysol Thomsen, Joy Stolz, Linus Dümmer, Ben Armstrong, Leni Bock, Mia Uhl, Vincent Kamusella.

Beginn der Saison 2019/2020

Liebe Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter,

heute beginnt offiziell die Saison 2019/2020. Das möchten wir vom Vorstand zum Anlass nehmen
und ein paar Worte an Euch richten.
Zunächst begrüßen wir ganz herzlich die Ski & Sportfreunde Flensburg, die erstmalig an unserem Spielbetrieb teilnehmen.

In der kurzen Zeit nach unserem Amtsantritt mussten wir bereits die eine oder andere
Herausforderung annehmen, und konnten diese so gut es ging meistern. Vorrangige Ziele waren
zunächst die DV im Mai und die Saison 2019/2020 vorzubereiten. Dank der tatkräftigen
Unterstützung der Kommissionen konnte dies auch gelingen. Neu belebt werden konnte die MÖK.
Die Homepage wird dadurch in naher Zukunft ein neues Erscheinungsbild erhalten und an die
modernen Anforderungen angepasst werden. Zusätzlich werden Goalie- und Trainerkurse
stattfinden.

Wir wünschen uns zukünftig auch Unterstützung von euch. Lasst uns gemeinsam in die Zukunft
schauen und etwaige Herausforderungen angehen. Dazu gehört auch eine offene, wertschätzende
Kommunikation zwischen den Vereinen und zwischen Verein und Verband. Wir können nur von
Ereignissen oder Problemen wissen, die euch nicht behagen, wenn ihr uns diese mitgeteilt. Wenn
ihr Ideen habt, die unseren Sport weiterbringen können, lasst uns diese ebenfalls wissen.
Gemeinsam haben wir ein Ziel: Spaß am Sport.

Hier möchten wir auch daran erinnern, dass leider noch nicht alle Vereine eine
Einverständniserklärung zur Speicherung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten
eingereicht haben. Diese ist jedoch zur vereinfachten Kommunikation dringend notwendig.
In diesem Sinne wünschen wir euch allen viel Erfolg und eine sportlich ehrgeizige und faire Saison.

Mit sportlichen Grüßen
Der Vorstand
Floorballverband Schleswig-Holstein

 

Schönhorst, 01.09.2019

„Tag des Sports“ in Kiel am 1. September

Heute am 1. September findet in Kiel der „Tag des Sports“ statt und der Floorball-Verband Schleswig-Holstein ist dort ebenfalls präsent.

 

Der Verband bedankt sich herzlich beim Orgateam (Foto) dafür, dass es von 13 bis 15 Uhr und dann von 16 bis 18 Uhr allen Interessierten ermöglicht, unseren Sport mal aus der Nähe kennenzulernen, ihn auszuprobieren und den Spaß dabei zu genießen.

Bis 18 Uhr besteht dazu noch Gelegenheit in der Stralsundhalle in Kiel. Die Stralsundhalle ist am Gelände des LSV am Winterbeker Weg.

 

Hier ausführliche Infos zum „Tag des Sports“

 

https://www.lsv-sh.de/der-landessportverband/veranstaltungen/tag-des-sports/

Torwart-Basics–Lehrgang für Goalies und Trainer am 14. / 15.9.2019 in Preetz

Liebe Vereinsvertreter,
wir konnten die Sommerpause nutzen und haben für Euch einen Goalie- Kurs
auf die Beine gestellt.
Die Einzelheiten entnehmt Ihr bitte der Einladung.
Beim Kurswochenende werden sogar zwei Kurse angeboten. Einen speziell
für Goalies (über 2 Tage) und einen speziell für Trainer (über einen Tag).
Aber bedenkt, die Plätze sind stark limitiert. Seid bitte daher so fair
und nehmt bei der Anmeldung Rücksicht auf die anderen Vereine. Uns liegt
viel daran, dass möglichst viele Vereine von diesen Kursen partizipieren
können. Am Ende gewinnt das WIR.
Aber keine Sorge. Der Floorball-Bund Hamburg arbeitet ebenfalls an einem
Kurs, der in den Wintermonaten stattfinden soll. (Bestimmt interessant
für diejenigen, die jetzt keinen Platz ergattern konnten, bzw. für
diejenigen, für die Fahrt nach Preetz etwas weit erscheint. )
Bitte habt Verständnis dafür, dass nur teilgenommen werden kann, wenn
rechtzeitig die Kursgebühr überweisen wurde.
In diesem Sinne
sportliche Grüße
Euer Vorstand
Floorballverband Schleswig-Holstein

Presseartikel aus dem LSV-Sportforum Juli / August 2019

Hier der Bericht zur Neubesetzung in unserem Vorstand und über die Erfolge unserer Schleswig-Holsteiner Floorballer im Frühjahr.

Historischer Erfolg der beiden Schenefelder U11-Teams

Der Vorstand gratuliert herzlich zum historischen Erfolg der beiden Schenefelder U11-Teams

 

Am 25. Mai 2019 stand der finale play-off Spieltag der U11 Liga (neun Teams nahmen teil) an. Im ersten Halbfinale konnte sich BW 96 I in einem sehr spannenden Spiel erst nach Verlängerung mit 5:4 gegen den Barkelsbyer SV durchsetzen. Dann folgte BW 96 II mit ihrem Sieg gegen die Baltic Storms Neuwittenbek mit 9:6.

Somit kam es zum großen Finale BW 96 I vs. BW 96 II. Zur Halbzeit führte noch das Team BW 96 II verdient mit 4:2, doch nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann BW 96 I noch das Spiel mit 7:5.

Herzlichen Glückwunsch allen beteiligten Spielern und den Trainern. Die ersten zwei Plätze in einer Altersklasse belegt durch zwei Mannschaften eines Vereins – das kann man schon als historisch bezeichnen!

Foto: BW96 Schenefeld

Baltic Storms werden Deutscher Vizemeister im Damen-KF

Der  Vorstand des Floorballverbandes Schleswig-Holstein gratuliert den Spielerinnen sowie den Trainern und Betreuern der Baltic Storms Damen zum verdienten zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Damen Kleinfeld.


 

Baltic Storms
Rise As One

Floorball Neuwittenbek

– Pressemitteilung 20.05.2019 –
Einmal Dresden hin und zurueck
Dresden Tag 1 – Nachdem das Team am Freitag um 23:00 Uhr die Herberge erreichte, hieß es zügig ins Bett, denn am nächsten Tag hatte man ja auch Großes vor. Um 08:15 Uhr ging es ans Frühstücksbuffet, ehe anschließend ein wohltuender Verdauungsspa-ziergang an der Tagesordnung stand. Beim Fußmarsch zur Halle war die Stimmung ge-hoben und die Tagesziele wurden abgestimmt. Wenig später marschierten auch die Fans gen Halle und verkündeten voller Freude ihre Zugehörigkeit.
Als alle im riesigen Hallenkomplex waren, sich niederließen und die Spielerinnen ihr Warm-Up starteten, begann die Vorfreude zu steigen. Kurze Zeit später ging es dann auch endlich in das erste Spiel des Tages gegen die SSF Dragons Bonn. Die Storms star-teten sehr gut ins Spiel, binnen 40 Sekunden schob Melanie Stöcks zum 1:0 ein. Zur Halbzeit erhöhten die Spielerinnen von Trainer Daniel Kunze auf 4:0. Nach Wiederan-pfiff startete man da wo man aufgehört hatte. Nach zwei Minuten lieferte Liesa Rathje das 5:0. 18 Minuten später stand es 9:0 und Liesa Rathje brachte sich zwei weitere Male aufs Scoreboard und kam somit auf insgesamt vier Treffer.
SSF Dragons Bonn – Baltic Storms 0:9 (0:4; 0:5)

Im Anschluss nutzen die Spielerinnen die Zeit zur verdienten Ruhepause, während der Anhang sich um den Ölwechsel für die beanspruchten Stimmbänder sorgte. Und schon war es wieder soweit: Auf Feld 2 machten sich die Storms bereit den zweiten Sieg des Tages zu erspielen, während die Fans neue Gesänge erprobten. Die Mädels gingen nach einem erneut fulminanten Start gegen die SV 03 Tübingen Sharks in Führung. Nach 14 Minuten hatte Luisa Eymes bereits zwei Mal getroffen, zur Halbzeit stand es schließlich 4:1. Nach der Halbzeit fassten erstmal die Tübinger Fuß und schlossen auf 5:3 auf. Dies konnten die Storms nicht auf sich sitzen lassen und schossen bis zur Minute 19 fünf weitere Tore. Diesmal war es Luisa Eymes welche vier Tore zum verdienten Sieg beitrug.
SV 03 Tübingen Sharks – Baltic Storms 3:10 (1:4; 2:6)

Im Anschluss darauf ersuchten Fans und Spielerinnen die natürliche Kühle des Schat-tens und eine kleinere Wasserschlacht entfaltete sich. Nun ging es aufs dritte Spiel des Tages zu. Durch die beiden Siege hatte man sich den Halbfinal-Einzug bereits gesichert und gegen die SG Berlin ging es also noch um den Gruppensieg. Die Möwen behielten ihre bisherige Form bei und gerieten bereits nach 19 Sekunden in Führung durch Lisa Spreng. Zur Halbzeit schossen sie sich zu einer 3:0 Führung. Im Anschluss hielt Torhü-terin Inga Faust ihren Kasten dicht, während ihre Vorderleute auf 9:0 erhöhten. Die mitgereisten Fans bestimmten unterdessen die Stimmung der ganzen Halle.
Baltic Storms – SG Berlin 9:0 (3:0; 6:0)

Abgeschlossen wurde diese souveräne Teamleistung mit einem gemeinsamen Essen beim Italiener, wo man sich verdientermaßen die Bäuche vollschlug.
Um 22:30 Uhr hieß es dann Nachtruhe für die wilden Storms. Ob die Fans sich daran hielten ist nicht überliefert.
Inga Faust, Elisabeth Hörning (2/4), Liesa Rathje (7/1), Lisa Spreng (4/1), Johanna Winkler (4/3), Lea Böhme (2/1), Carlotta Höpfner (2/1), Luisa Eymes (5/0), Julia Gröling, Melanie Stöcks (2/3)

Tag 2 – Das Wochenende ist zu Ende und die Storms sind wieder im windigen Norden. Mit im Gepäck ein Pokal mit vielen schönen Erinnerungen.
Am Sonntag standen die Spielerinnen bereits um 7:45 Uhr beim Frühstück, während sich die Fans noch in ihren Betten erholten. Nach dem Frühstück ging es für die Spiele-rinnen zum morgendlichen Footing Richtung Halle. Unterdessen trafen die Fans beim Frühstücken auf die Dümptener Füchse, dem späteren Finalgegner.
Als dann die sieben Sachen gepackt waren, ging es in die Halle. Dort machten sich die Mädels warm, während die Mitreisenden ihre Fanutensilien vorbereiteten und von Feld 2 auf Feld 1 umzogen. Um 10 Uhr war es dann soweit: Das Halbfinale gegen den USV TU Dresden wurde angepfiffen. Schnell entfaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem man auf die 10. Spielminute warten musste, ehe Johanna Winkler das erste Tor des Spiels in einer 2 gegen 2 Situation, beide Mannschaften saßen eine Zweiminutenstrafe ab, erzielte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten die Dresdenerinnen ausgleichen. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Storms den alten Abstand wiederherstellen, nur um zehn Minuten später erneut den Ausgleich zu kassieren. Doch die Storms ließen sich nicht unterkriegen und kamen durch eine Traumkombination von Johanna Winkler und Liesa Rathje wieder in Front, ehe Johanna Winkler kurz vor Schluss mit einem Empty-Net-Goal die Storms endgültig ins Finale schoss.
USV TU Dresden – Baltic Storms 2:4 (1:1; 1:3)

Bis dahin hatten die Storms im gesamten Turnier noch kein Mal hinten gelegen und mussten erst fünf Mal den Ball aus dem eigenen Tor fischen. Im zweiten Halbfinale ge-wannen die Dümptener Füchse gegen die SG Berlin und standen somit als Finalgegner fest.
Um 14:15 Uhr war es dann soweit: Das Finale wurde angepfiffen und die baltischen Fans hatten das erste Mal gegen andere Fans anzusingen. Zwar hatte die Stimmgewalt or-dentlich nachgelassen, allerdings konnte man die gegnerischen Unterstützer trotzdem meist übertönen. Allerdings erlebten die Fans einen Blitzstart der Füchse. Binnen acht Minuten stand es 4:0 zu Gunsten Dümptens. Die Spielerinnen um Trainer Daniel Kunze fingen sich jedoch wieder und konnten in Minute 15 durch Luisa Eymes verkürzen. Die Füchse trafen jedoch in nur fünf Sekunden zwei Mal. Der anschließende Treffer von Jo-hanna Winkler korrigierte noch zum 2:6 Halbzeitstand.
Nun stand eine schwere Aufgabe den Storms bevor, wenn sie noch gewinnen wollten. Man musste vier Tore gegen starke Füchse aufholen. Und so kam es dazu, dass die Storms durch Tore von Elisabeth Hörning nach Freischlag und Liesa Rathje nach nicht einmal sechs gespielten Minuten auf 4:6 verkürzen konnten. Das Spiel entwickelte sich zu einem Hochkaräter. Erneut war es schließlich Liesa Rathje in Minute elf, die das Tor der Füchse fand und diese zu einem Time-Out zwang – Spielstand nur noch 5:6. Es folgte eine Defensivschlacht beider Teams. In der 18. Minute kam es dann zu einem Zweikampf hinter dem Dümptener Tor. Spielmacherin Liesa Rathje wurde über die Bande geschickt und zusätzlich unter einer schweren Werbebande begraben. Ein Pfiff blieb aus und die Füchse spielten ihren Angriff zu Ende und hatten im 3:2 keine Prob-leme das 5:7 zu erzielen. Nach dem überstandenen Schock und der Gewissheit, das Liesa nicht schwerer verletzt war, nahmen die Storms Torhüterin Inga Faust vom Feld, um im 4 gegen 3 noch einmal heranzukommen. Allerdings konnten die Füchse ihren Kas-ten sauber halten und die Storms mussten sich geschlagen geben.
Dümptener Füchse – Baltic Storms 7:5 (6:2; 1:3)

Bei der anschließenden Siegerehrung ließen sich die Spielerinnen gebührend Feiern und konnten mit einer sehr starken Teamleistung über den gesamten Turnierbetrieb stolz sein. Die anschließenden Fangesänge und Sektduschen hatten sie sich redlich verdient. Mit einer hervorragenden Tordifferenz von 37:12 stellen die Storms die beste De-fensive im gesamten Turnier und haben definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Nun hieß es duschen – auch für die Fans, denn die Supporter waren ähnlich nassge-schwitzt wie die Spielerinnen selbst. Frisch geduscht gab es eine kleine Stärkung bevor man gut gelaunt und mit laut schallenden Infotainment-Systemen die Rückfahrt ent-rat. Ein zwischenzeitlicher Stopp bei einem Fastfood-Restaurant war noch ein kleines Highlight. Hierbei konnten sich die Spielerinnen über die verbliebenen Stimmchen ih-rer Supporter beömmeln – ein ordentlicher Spaß. Schließlich kam man dann auch wie-der im Norden an. Erschöpft und glücklich trennten sich nun die Wege und alle konnten sich auf ihre gewohnten Schlafgelegenheiten freuen.
Inga Faust, Elisabeth Hörning (1/0), Liesa Rathje (3/0), Lisa Spreng, Johanna Winkler (3/1), Lea Böhme, Carlotta Höpfner (1/0), Luisa Eymes (1/0), Julia Gröling, Melanie Stöcks
Martin Kemper
Stimmen zum Wochenende:
Daniel Kunze (Trainer): „Ich bin super Stolz auf meine Mädels und den gesamten Ver-ein. Ich war schon auf einigen Auswärtsfahrten und Deutschen Meisterschaften, aber was wir hier abgerissen haben ist der pure Wahnsinn. Nach 2017 ein zweites Mal „nur“ Vizemeister geworden zu sein, tut sicherlich kurz weh, geriet aber sofort in Vergessen-heit, wenn ich daran denke, mit welchem Teamgeist meine Mannschaft aufgetreten ist. Die Leistung einer einzelnen Person hervorzuheben ist schlichtweg nicht möglich.“
„Dümpten war vor allem in Person von Anna-Lena Best in der ersten Hälfte eiskalt. Im zweiten Spielabschnitt hatten wir sie deutlich besser im Griff und sie schien schon sichtlich genervt. Schade, dass dann so eine unglückliche Situation das Spiel entschei-det. Trotzdem Glückwunsch nach Dümpten.“
Elisabeth Hörning (Kapitänin): „Erneuter Vizemeister! Wir sind einfach überglücklich, dass wir das wieder geschafft haben. Jede einzelne Spielerin hat von Anfang bis Ende gekämpft, das war spürbar. Wir sind mit einem enormen Teamgeist in die Meister-schaft gestartet und mit einem noch stärkeren rausgegangen. Unsere Fans und unser Trainer haben perfekt unterstützt und gecoacht, ich bin schon wieder gerührt und stolz dieses Team mit anführen zu dürfen! Vielen Dank! Aller guten Dinge sind drei, ihr seht uns also wieder. Bis dahin aber Herzlichen Glückwunsch an die Dümptener Füchse.“
Liesa Rathje: „Ein wahnsinnig tolles Wochenende, bei dem man mal wieder sehen kann, was man mit einer geschlossenen Teamleistung erreichen kann. Eine überra-gende und im Vorfeld nicht damit zu rechnende Vorrunde, ein mega spannendes Halb-finale und dann ein Finale in dem wir die Füchse ordentlich ärgern konnten.“

Fotos: Elke Scholz (Bild 1: Team, Bild 2: Team + Fans, Bild 3: #10 Jana Baccus, #10 Liesa Rathje, #7 Anna-Lena Best, #15 Johanna Winkler, Bild 4: #11 Lena Baccus, #9 Winona Jürgens, #2 Dimitra Schöpp, #22 Julia Gröling, Bild 5: Team)

Erklärung des neuen Floorballverbandspräsidenten Torsten Ohletz

Liebe Floorballer und liebe Floorballerinnen in Schleswig-Holstein,

am Samstag, dem 16.3.2019, wurde ich zu Eurem neuen Präsidenten gewählt.

Für das Vertrauen, das ihr mir durch die Wahl ausgesprochen habt, möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Ich möchte aber auch meiner Vorgängerin Elke Scholz meine Hochachtung für ihre geleistete Arbeit aussprechen. Sie und ihre Vorstandskollegen Lars Maibücher und Michael Cornils haben durch ihren Einsatz in den letzten Jahren einen Verband aufgebaut, der eine neue Wahrnehmung auf der Sportlandkarte des Landes erhalten hat. Dafür vielen Dank.

In die Zukunft schauend und die Vergangenheit im Rückspiegel möchte ich mit Euch gemeinsam den Verband weiter gestalten. Ich habe immer ein offenes Ohr für Eure Anregungen, Ideen, Feedbacks und Sorgen. Gemeinsam können wir uns jeder Herausforderung stellen, die die Zukunft für uns parat hält.

In diesem Sinne freue ich mich auf meine Amtszeit als Euer Präsident und verbleibe mit sportlichen Grüßen,

Torsten Ohletz

Schönhorst, den 30. März 2019

„Jugend trainiert für Olympia 2019“ – Landesfinale WK III

Die Albinus-Gemeinschaftsschule Lauenburg und das Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz qualifizieren sich beim Landesfinale der Wettkampfklasse III in Itzehoe für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ 2019.

Die Platzierungen im Einzelnen: weiterlesen »