Historischer Erfolg der beiden Schenefelder U11-Teams

Der Vorstand gratuliert herzlich zum historischen Erfolg der beiden Schenefelder U11-Teams

 

Am 25. Mai 2019 stand der finale play-off Spieltag der U11 Liga (neun Teams nahmen teil) an. Im ersten Halbfinale konnte sich BW 96 I in einem sehr spannenden Spiel erst nach Verlängerung mit 5:4 gegen den Barkelsbyer SV durchsetzen. Dann folgte BW 96 II mit ihrem Sieg gegen die Baltic Storms Neuwittenbek mit 9:6.

Somit kam es zum großen Finale BW 96 I vs. BW 96 II. Zur Halbzeit führte noch das Team BW 96 II verdient mit 4:2, doch nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann BW 96 I noch das Spiel mit 7:5.

Herzlichen Glückwunsch allen beteiligten Spielern und den Trainern. Die ersten zwei Plätze in einer Altersklasse belegt durch zwei Mannschaften eines Vereins – das kann man schon als historisch bezeichnen!

Foto: BW96 Schenefeld

Baltic Storms werden Deutscher Vizemeister im Damen-KF

Der  Vorstand des Floorballverbandes Schleswig-Holstein gratuliert den Spielerinnen sowie den Trainern und Betreuern der Baltic Storms Damen zum verdienten zweiten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Damen Kleinfeld.


 

Baltic Storms
Rise As One

Floorball Neuwittenbek

– Pressemitteilung 20.05.2019 –
Einmal Dresden hin und zurueck
Dresden Tag 1 – Nachdem das Team am Freitag um 23:00 Uhr die Herberge erreichte, hieß es zügig ins Bett, denn am nächsten Tag hatte man ja auch Großes vor. Um 08:15 Uhr ging es ans Frühstücksbuffet, ehe anschließend ein wohltuender Verdauungsspa-ziergang an der Tagesordnung stand. Beim Fußmarsch zur Halle war die Stimmung ge-hoben und die Tagesziele wurden abgestimmt. Wenig später marschierten auch die Fans gen Halle und verkündeten voller Freude ihre Zugehörigkeit.
Als alle im riesigen Hallenkomplex waren, sich niederließen und die Spielerinnen ihr Warm-Up starteten, begann die Vorfreude zu steigen. Kurze Zeit später ging es dann auch endlich in das erste Spiel des Tages gegen die SSF Dragons Bonn. Die Storms star-teten sehr gut ins Spiel, binnen 40 Sekunden schob Melanie Stöcks zum 1:0 ein. Zur Halbzeit erhöhten die Spielerinnen von Trainer Daniel Kunze auf 4:0. Nach Wiederan-pfiff startete man da wo man aufgehört hatte. Nach zwei Minuten lieferte Liesa Rathje das 5:0. 18 Minuten später stand es 9:0 und Liesa Rathje brachte sich zwei weitere Male aufs Scoreboard und kam somit auf insgesamt vier Treffer.
SSF Dragons Bonn – Baltic Storms 0:9 (0:4; 0:5)

Im Anschluss nutzen die Spielerinnen die Zeit zur verdienten Ruhepause, während der Anhang sich um den Ölwechsel für die beanspruchten Stimmbänder sorgte. Und schon war es wieder soweit: Auf Feld 2 machten sich die Storms bereit den zweiten Sieg des Tages zu erspielen, während die Fans neue Gesänge erprobten. Die Mädels gingen nach einem erneut fulminanten Start gegen die SV 03 Tübingen Sharks in Führung. Nach 14 Minuten hatte Luisa Eymes bereits zwei Mal getroffen, zur Halbzeit stand es schließlich 4:1. Nach der Halbzeit fassten erstmal die Tübinger Fuß und schlossen auf 5:3 auf. Dies konnten die Storms nicht auf sich sitzen lassen und schossen bis zur Minute 19 fünf weitere Tore. Diesmal war es Luisa Eymes welche vier Tore zum verdienten Sieg beitrug.
SV 03 Tübingen Sharks – Baltic Storms 3:10 (1:4; 2:6)

Im Anschluss darauf ersuchten Fans und Spielerinnen die natürliche Kühle des Schat-tens und eine kleinere Wasserschlacht entfaltete sich. Nun ging es aufs dritte Spiel des Tages zu. Durch die beiden Siege hatte man sich den Halbfinal-Einzug bereits gesichert und gegen die SG Berlin ging es also noch um den Gruppensieg. Die Möwen behielten ihre bisherige Form bei und gerieten bereits nach 19 Sekunden in Führung durch Lisa Spreng. Zur Halbzeit schossen sie sich zu einer 3:0 Führung. Im Anschluss hielt Torhü-terin Inga Faust ihren Kasten dicht, während ihre Vorderleute auf 9:0 erhöhten. Die mitgereisten Fans bestimmten unterdessen die Stimmung der ganzen Halle.
Baltic Storms – SG Berlin 9:0 (3:0; 6:0)

Abgeschlossen wurde diese souveräne Teamleistung mit einem gemeinsamen Essen beim Italiener, wo man sich verdientermaßen die Bäuche vollschlug.
Um 22:30 Uhr hieß es dann Nachtruhe für die wilden Storms. Ob die Fans sich daran hielten ist nicht überliefert.
Inga Faust, Elisabeth Hörning (2/4), Liesa Rathje (7/1), Lisa Spreng (4/1), Johanna Winkler (4/3), Lea Böhme (2/1), Carlotta Höpfner (2/1), Luisa Eymes (5/0), Julia Gröling, Melanie Stöcks (2/3)

Tag 2 – Das Wochenende ist zu Ende und die Storms sind wieder im windigen Norden. Mit im Gepäck ein Pokal mit vielen schönen Erinnerungen.
Am Sonntag standen die Spielerinnen bereits um 7:45 Uhr beim Frühstück, während sich die Fans noch in ihren Betten erholten. Nach dem Frühstück ging es für die Spiele-rinnen zum morgendlichen Footing Richtung Halle. Unterdessen trafen die Fans beim Frühstücken auf die Dümptener Füchse, dem späteren Finalgegner.
Als dann die sieben Sachen gepackt waren, ging es in die Halle. Dort machten sich die Mädels warm, während die Mitreisenden ihre Fanutensilien vorbereiteten und von Feld 2 auf Feld 1 umzogen. Um 10 Uhr war es dann soweit: Das Halbfinale gegen den USV TU Dresden wurde angepfiffen. Schnell entfaltete sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem man auf die 10. Spielminute warten musste, ehe Johanna Winkler das erste Tor des Spiels in einer 2 gegen 2 Situation, beide Mannschaften saßen eine Zweiminutenstrafe ab, erzielte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnten die Dresdenerinnen ausgleichen. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Storms den alten Abstand wiederherstellen, nur um zehn Minuten später erneut den Ausgleich zu kassieren. Doch die Storms ließen sich nicht unterkriegen und kamen durch eine Traumkombination von Johanna Winkler und Liesa Rathje wieder in Front, ehe Johanna Winkler kurz vor Schluss mit einem Empty-Net-Goal die Storms endgültig ins Finale schoss.
USV TU Dresden – Baltic Storms 2:4 (1:1; 1:3)

Bis dahin hatten die Storms im gesamten Turnier noch kein Mal hinten gelegen und mussten erst fünf Mal den Ball aus dem eigenen Tor fischen. Im zweiten Halbfinale ge-wannen die Dümptener Füchse gegen die SG Berlin und standen somit als Finalgegner fest.
Um 14:15 Uhr war es dann soweit: Das Finale wurde angepfiffen und die baltischen Fans hatten das erste Mal gegen andere Fans anzusingen. Zwar hatte die Stimmgewalt or-dentlich nachgelassen, allerdings konnte man die gegnerischen Unterstützer trotzdem meist übertönen. Allerdings erlebten die Fans einen Blitzstart der Füchse. Binnen acht Minuten stand es 4:0 zu Gunsten Dümptens. Die Spielerinnen um Trainer Daniel Kunze fingen sich jedoch wieder und konnten in Minute 15 durch Luisa Eymes verkürzen. Die Füchse trafen jedoch in nur fünf Sekunden zwei Mal. Der anschließende Treffer von Jo-hanna Winkler korrigierte noch zum 2:6 Halbzeitstand.
Nun stand eine schwere Aufgabe den Storms bevor, wenn sie noch gewinnen wollten. Man musste vier Tore gegen starke Füchse aufholen. Und so kam es dazu, dass die Storms durch Tore von Elisabeth Hörning nach Freischlag und Liesa Rathje nach nicht einmal sechs gespielten Minuten auf 4:6 verkürzen konnten. Das Spiel entwickelte sich zu einem Hochkaräter. Erneut war es schließlich Liesa Rathje in Minute elf, die das Tor der Füchse fand und diese zu einem Time-Out zwang – Spielstand nur noch 5:6. Es folgte eine Defensivschlacht beider Teams. In der 18. Minute kam es dann zu einem Zweikampf hinter dem Dümptener Tor. Spielmacherin Liesa Rathje wurde über die Bande geschickt und zusätzlich unter einer schweren Werbebande begraben. Ein Pfiff blieb aus und die Füchse spielten ihren Angriff zu Ende und hatten im 3:2 keine Prob-leme das 5:7 zu erzielen. Nach dem überstandenen Schock und der Gewissheit, das Liesa nicht schwerer verletzt war, nahmen die Storms Torhüterin Inga Faust vom Feld, um im 4 gegen 3 noch einmal heranzukommen. Allerdings konnten die Füchse ihren Kas-ten sauber halten und die Storms mussten sich geschlagen geben.
Dümptener Füchse – Baltic Storms 7:5 (6:2; 1:3)

Bei der anschließenden Siegerehrung ließen sich die Spielerinnen gebührend Feiern und konnten mit einer sehr starken Teamleistung über den gesamten Turnierbetrieb stolz sein. Die anschließenden Fangesänge und Sektduschen hatten sie sich redlich verdient. Mit einer hervorragenden Tordifferenz von 37:12 stellen die Storms die beste De-fensive im gesamten Turnier und haben definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Nun hieß es duschen – auch für die Fans, denn die Supporter waren ähnlich nassge-schwitzt wie die Spielerinnen selbst. Frisch geduscht gab es eine kleine Stärkung bevor man gut gelaunt und mit laut schallenden Infotainment-Systemen die Rückfahrt ent-rat. Ein zwischenzeitlicher Stopp bei einem Fastfood-Restaurant war noch ein kleines Highlight. Hierbei konnten sich die Spielerinnen über die verbliebenen Stimmchen ih-rer Supporter beömmeln – ein ordentlicher Spaß. Schließlich kam man dann auch wie-der im Norden an. Erschöpft und glücklich trennten sich nun die Wege und alle konnten sich auf ihre gewohnten Schlafgelegenheiten freuen.
Inga Faust, Elisabeth Hörning (1/0), Liesa Rathje (3/0), Lisa Spreng, Johanna Winkler (3/1), Lea Böhme, Carlotta Höpfner (1/0), Luisa Eymes (1/0), Julia Gröling, Melanie Stöcks
Martin Kemper
Stimmen zum Wochenende:
Daniel Kunze (Trainer): „Ich bin super Stolz auf meine Mädels und den gesamten Ver-ein. Ich war schon auf einigen Auswärtsfahrten und Deutschen Meisterschaften, aber was wir hier abgerissen haben ist der pure Wahnsinn. Nach 2017 ein zweites Mal „nur“ Vizemeister geworden zu sein, tut sicherlich kurz weh, geriet aber sofort in Vergessen-heit, wenn ich daran denke, mit welchem Teamgeist meine Mannschaft aufgetreten ist. Die Leistung einer einzelnen Person hervorzuheben ist schlichtweg nicht möglich.“
„Dümpten war vor allem in Person von Anna-Lena Best in der ersten Hälfte eiskalt. Im zweiten Spielabschnitt hatten wir sie deutlich besser im Griff und sie schien schon sichtlich genervt. Schade, dass dann so eine unglückliche Situation das Spiel entschei-det. Trotzdem Glückwunsch nach Dümpten.“
Elisabeth Hörning (Kapitänin): „Erneuter Vizemeister! Wir sind einfach überglücklich, dass wir das wieder geschafft haben. Jede einzelne Spielerin hat von Anfang bis Ende gekämpft, das war spürbar. Wir sind mit einem enormen Teamgeist in die Meister-schaft gestartet und mit einem noch stärkeren rausgegangen. Unsere Fans und unser Trainer haben perfekt unterstützt und gecoacht, ich bin schon wieder gerührt und stolz dieses Team mit anführen zu dürfen! Vielen Dank! Aller guten Dinge sind drei, ihr seht uns also wieder. Bis dahin aber Herzlichen Glückwunsch an die Dümptener Füchse.“
Liesa Rathje: „Ein wahnsinnig tolles Wochenende, bei dem man mal wieder sehen kann, was man mit einer geschlossenen Teamleistung erreichen kann. Eine überra-gende und im Vorfeld nicht damit zu rechnende Vorrunde, ein mega spannendes Halb-finale und dann ein Finale in dem wir die Füchse ordentlich ärgern konnten.“

Fotos: Elke Scholz (Bild 1: Team, Bild 2: Team + Fans, Bild 3: #10 Jana Baccus, #10 Liesa Rathje, #7 Anna-Lena Best, #15 Johanna Winkler, Bild 4: #11 Lena Baccus, #9 Winona Jürgens, #2 Dimitra Schöpp, #22 Julia Gröling, Bild 5: Team)

Erklärung des neuen Floorballverbandspräsidenten Torsten Ohletz

Liebe Floorballer und liebe Floorballerinnen in Schleswig-Holstein,

am Samstag, dem 16.3.2019, wurde ich zu Eurem neuen Präsidenten gewählt.

Für das Vertrauen, das ihr mir durch die Wahl ausgesprochen habt, möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Ich möchte aber auch meiner Vorgängerin Elke Scholz meine Hochachtung für ihre geleistete Arbeit aussprechen. Sie und ihre Vorstandskollegen Lars Maibücher und Michael Cornils haben durch ihren Einsatz in den letzten Jahren einen Verband aufgebaut, der eine neue Wahrnehmung auf der Sportlandkarte des Landes erhalten hat. Dafür vielen Dank.

In die Zukunft schauend und die Vergangenheit im Rückspiegel möchte ich mit Euch gemeinsam den Verband weiter gestalten. Ich habe immer ein offenes Ohr für Eure Anregungen, Ideen, Feedbacks und Sorgen. Gemeinsam können wir uns jeder Herausforderung stellen, die die Zukunft für uns parat hält.

In diesem Sinne freue ich mich auf meine Amtszeit als Euer Präsident und verbleibe mit sportlichen Grüßen,

Torsten Ohletz

Schönhorst, den 30. März 2019

„Jugend trainiert für Olympia 2019“ – Landesfinale WK III

Die Albinus-Gemeinschaftsschule Lauenburg und das Friedrich-Schiller-Gymnasium Preetz qualifizieren sich beim Landesfinale der Wettkampfklasse III in Itzehoe für das Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ 2019.

Die Platzierungen im Einzelnen: weiterlesen »

Floorball Sommercamp 2019 – ausgebucht

Der Floorballverband Schleswig-Holstein e.V. bietet in Kooperation mit dem Floorball Bund Hamburg e.V. im Jahr 2019 zum zweiten Mal ein Sommercamp für junge Floorballerinnen und Floorballer an. weiterlesen »

Deutsche Meisterschaften 2019 – Ausrichter gesucht

Floorball Deutschland hat die ersten drei Endrunden um die Deutsche Meisterschaft 2019 vergeben.

Die Spielbetriebs- sowie die Eventkommission von Floorball Deutschland haben nach Sichtung der eingegangenen Bewerbungen den Zuschlag an folgende Vereine erteilt:

  • Damen Kleinfeld Deutsche Meisterschaft: USV TU Dresden (Region Ost)
  • U17 Junioren Kleinfeld Deutsche Meisterschaft: SV 1965 Nordheim (Region Süd)
  • U15 Junioren Kleinfeld Deutsche Meisterschaft: SV Amendingen (Region Süd)

Für folgende Vor- und Endrunden werden weiterhin Bewerber gesucht: weiterlesen »

Jugendmeisterehrung 2018

Die Sportjugend Schleswig-Holstein im Landessportverband hat 102 jugendliche Sportlerinnen und Sportler für ihre herausragenden Leistungen auf nationaler und inter­nationaler Ebene geehrt. Die „Seabulls“ sind Deutscher Meister der U17-Junioren. Bei ihrer Heim-DM holte sich die Spielgemeinschaft der Vereine TSV Tetenbüll, Gettorfer TV und Wyker TB den Titel und wurde dafür geehrt. weiterlesen »

Ausbildung – Umwandlung alter Trainerlizenzen

Floorball Deutschland (FD) wurde für das LiMS (Lizenz Management System) des Deutschen olympischen Sportbundes (DOSB) freigeschaltet. Ab sofort haben Inhaber einer alten DUB/FD Trainer C-Lizenz  die Möglichkeit ihre Lizenz in eine DOSB-Lizenz umwandeln und damit um vier Jahre verlängern zu lassen. Ehemalige Floorball Trainer B- oder A-Lizenzen, die im Bereich des DUB oder FD erteilt wurden, verlieren ihre Gültigkeit. Um die Lizenz umwandeln zu lassen, sind folgende Schritte notwendig: weiterlesen »

Erfolgreiches Finale für Schulteams aus Schleswig-Holstein

Die Reise zum Schulcup Bundesfinale 2018 nach Berlin verlief für die qualifizierten Schulmannschaften aus Schleswig-Holstein erfolgreich. Gastgeber und Ausrichter des Bundesfinale war zum wiederholten Mal der Floorball Verband Berlin-Brandenburg e.V. weiterlesen »

Deutsche Meisterschaften 2017/18

Die Teams der nachfolgenden Vereine des FLV-SH bzw. des Floorball Bund Hamburg haben sich für die Deutschen Meisterschaften 2017/2018 von Floorball Deutschland qualifiziert:  weiterlesen »